Workshops / Authentische Führung

Das Video wurde vor Jahren zusammen mit dem Schauspieler Gottfried Breitfuss gedreht, um zu zeigen, wie wichtig die innere Haltung ist. Der Szenentext blieb dabei gleich, nur die innere Haltung wurde verändert, mit der er spricht. Heraus kamen vier gänzlich unterschiedliche Versionen. Die innere Haltung bestimmt alles: Rollenverständnis und -gestaltung, die Rolle des Gegenübers, den Sinn der Worte.

Authentische Führung

Jemanden, der scheinbar seine Werte «lebt», bezeichnet man als «authentisch». Wenn Menschen über jemanden erzählen, der sie beeindruckt, kommt irgendwann der Satz: «Die (Der) ist einfach authentisch.»
Das Wort «authentisch» kommt vom griechischen «authenticos» und bedeutet soviel wie «echt». Und da liegt die Aufgabe: Gesellschaftlichen Anforderungen, Rollen gerecht zu werden und zugleich «ganz bei sich» und «echt» zu sein, ist tägliche hohe Kunst. Auch oder gerade für Führungskräfte.

Person und Rolle(n)

Die Frage nach Authentizität lautet: Wie gelingt einer Person eine Kongruenz mit ihrer Rolle als Führungskraft, wie gelingt es ihr, in dieser Rolle authentisch zu sein?

Im Berufsalltag sind die Rollen von Führungskräften heute zahlreicher denn je: Führungskraft einerseits, unterstellt andererseits, Weisungsbefugnis hier, Projektarchitektur da, in einem Moment hierarchisch – im nächsten agil, Linienführung morgens, Matrix nachmittags. All das ist anspruchsvoll, die dazugehörigen Rollenwechsel sind so zahlreich wie fehleranfällig. Ziel der Workshops ist Rollenklarheit.

Professionelle Authentizität im Spannungsfeld

Im Zentrum der Workshops steht die Arbeit an einer professionellen Authentizität: Was erfordern die verschiedenen Rollen und wie kann man sie gestalten? Wo verlaufen Grenzen durch die Ansprüche der jeweiligen Firma, der Linie, der Mitarbeiter, der Stakeholder? Grenzen, die man anerkennen muss. Welche Konsequenzen sind zu ziehen? Die Workshop Arbeit besteht darin, sich in diesem Spannungsfeld entschieden zu positionieren.

Authentische Führung ist nur ein Angebot. Darüber hinaus gibt es Workshops zur Teamentwicklung, Organisationsentwicklung und Führungskräfteentwicklung.

Drei Beispiele von Workshops zur Teamentwicklung, Organisationsentwicklung und Führungskräfteentwicklung

  • Teamentwicklung

    «Teamentwicklung als Film». Alle schreiben am Drehbuch mit, entwickeln Rollen, Konflikte, Lösungen und drehen am Schluss zusammen den Film, der zusammen angeschaut und ausgewertet wird.
  • Organisationsentwicklung

    Im Ruhrgebiet haben wir für eine bevorstehende Fusion mehrerer Firmen eine Zukunftswerkstatt veranstaltet und dabei die «Organisation der Zukunft» in einer Halle aufgebaut. Alle, die später darin arbeiten mussten, waren dabei. Alle sind geblieben, mit neuen Berufsprofilen, weil die mehr Sinn machen.
  • Führungskräfteentwicklung

    Führungsthemen werden in einer Laborsituation szenisch durchgespielt. Das «Durchspielen» unterscheidet sich von herkömmlichen Rollenspielen insofern, als es immer fiktional ist. Die Spieler haben Rollen, die nicht sie selber sind. Dadurch ist die Privatperson der Spieler «gedeckt». Alles andere ist indiskret und im Resultat beschämend.

Franz Kasperski

Franz Kasperski
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